Tag / work-life

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  • Flugzeuge statt Kinderbetreuung

    Vor Kurzem hat der Bundesrat entschieden die Swiss Air mit 1,3 Milliarden Franken zu retten. Auch die Profiligen des Schweizerischen Fussballverbandes und der Swiss Ice Hockey Federation erhalten rückzahlbare Darlehen von je insgesamt 175 Millionen Franken. Nur wenige Wochen davor wurde der Unterstützungsbetrag für Kinderbetreuung auf bescheidene 65 Millionen gekürzt. Dieses krasse Missverhältnis macht mich nachdenklich. Ich frage mich: Haben wir die Prioritäten richtig gesetzt? Natürlich ist es einfach die…

  • Die Umkehr der sozialen Norm

    Ich bin keine grosse Verfechterin von Streiks. Meines Erachtens haben Verweigerungshaltung und Polemik noch selten zu einer tragbaren Lösung geführt. Deshalb habe ich vor zwei Monaten nicht am grossen Frauenstreik in der Schweiz teilgenommen. Auch wenn ich zugeben muss, dass mich der Aufmarsch der zig-tausend Frauen im Nachhinein sehr beeindruckte. Nun gut, ich war nicht dabei und habe somit dieses Event – und so wie es aussieht viel Spass –…

  • Voll beschäftigt und trotzdem mutterseelenalleine

    Das Thema Einsamkeit kennt viele Facetten. Eines aber scheint gesichert: Wer sich chronisch einsam fühlt, dessen Gesundheitsrisiken erhöhen sich. Manfred Spitzer, Professor für Psychiatrie in Ulm erklärt in seinem neuen Buch die Einsamkeit sogar zur „Todesursache Nummer eins“. ¹ Einsamkeit bedeutet dabei nicht zwingend, dass man alleine lebt. Auch in einer Partnerschaft oder mit Kind kann man sich einsam fühlen. Eine Einsamkeit, die deshalb oft übersehen wird, ist diejenige von…

  • Alles wird mehr – nur die Zeit nicht

    Unsere Zeit ist geprägt von Tempowahn, allzeitiger Erreichbarkeit, dem unentwegten Checken des Smart-Phones und Starren auf Bildschirme. Deshalb sind Angebote zur Entschleunigung wie Wellness-Urlaube, Achtsamkeitstrainings und andere Entspannungsangebote hoch im Kurs. Es gibt einen Konsens, der sich durch alle Gesellschafts- und Altersschichten hindurchzieht: Zeit ist ein knappes Gut. Die meisten von Ihnen werden nicht einmal Zeit haben diesen Blog zu lesen – umso schöner, liebe Leser, dass Sie immer noch…

  • Das AuPair – eine Art „eierlegende Wollmilchsau“?

    AuPairs können eine grosse Unterstützung sein im Alltag einer berufstätigen Mutter. Sie wickeln, holen die Kinder ab, spielen mit ihnen und bringen sie zu Bett, wenn man spät nach Hause kommt. AuPairs legen Wäsche zusammen, putzen, tischen und räumen den Geschirrspüler ein. Sie kontrollieren Hausaufgaben, und kochen sogar. Das klingt beinahe nach einer «eierlegenden Wollmilchsau»: Nanny, Haushälterin und Babysitter in einem. Sie merken und wissen schon: Es ist nicht alles…

  • „Da sein“ reicht nicht – Quality Time dank Outsourcing

    Es gibt nur zwei Dinge, die wir als Mütter nicht outsourcen können: Quality Time und die Erziehung unserer Kinder. Bestimmt kennen Sie diesen in Form einer Frage verkappten Vorwurf: Weshalb kriegt eine Mutter Kinder, wenn sie später wieder arbeitet und keine Zeit für die Erziehung hat? Abgesehen davon, dass diese Frage höchst selten einem Vater gestellt wird, könnte man genauso gut fragen: Was hat ein Kind davon, wenn die Mutter…

  • Als ich glaubte, meine Freiheit sei dahin …

    Wie jeder heranwachsende Teenager sehnte ich mich danach auf eigenen Füssen zu stehen. Ich jubelte, als ich nach meinem Studium meinen ersten Lohn verdiente und eine schöne Wohnung bezog. Meine neue Freiheit gefiel mir, und dass mir keiner mehr Vorschriften machte. Auch, dass ich keinerlei Verpflichtungen hatte – abgesehen von der Arbeit natürlich. Trotzdem war mir immer klar: «Ich will irgendwann Kinder.» Ich liess mir viel Zeit damit. Mit 35…

  • Meine neuen 11 Rollen in meinem Leben

    Wie viele Rollen haben Sie in Ihrem Leben? Kürzlich habe ich gelesen, dass eine «normale» Frau bis zu 11 unterschiedliche Rollen gleichzeitig lebt. Auch nach mehrmaligem Zählen bin ich nicht auf so viele Rollen in meinem eigenen Leben gekommen. Doch es ist schon richtig: auch ich bin mehr als nur Frau. Ich bin Ehefrau und Partnerin. Ich bin Mutter aus dem Blickwinkel meiner zwei Teenie-Kids. Geschäftsfrau und Spezialistin für meine…

  • Wie eine geschäftsreisende Mutter mit Wurzeln und Flügeln zurecht kommt

    «Zwei Dinge sollen Kinder von ihren Eltern bekommen», hat Johann Wolfgang von Goethe einmal gesagt: «Wurzeln, solange sie klein sind, und Flügel, wenn sie größer werden.» Wenn die Kinder auf’s eigene Heim aufpassen … Sind Sie auch vielreisende Geschäftsfrau mit Kinderanhang, wie ich? Dann sind Sie ja bestens vertraut mit der Kinderbetreuungsfrage. Als die Kinder noch klein waren, stellte sich die Frage: „Wer passt auf unsere Kinder auf?“ Jetzt, im…